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Lymphdrainage

Therapeutisches Herzstück und Spezialgebiet

Die manuelle Lymphdrainage ist eine sanfte, rhythmische Therapieform, die den Abtransport von überschüssiger Gewebsflüssigkeit über das Lymphsystem unterstützt. Sie wird eingesetzt, um Schwellungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Heilung nach Verletzungen oder Operationen zu fördern.

Bei welchen Krankheitsbildern wird die Lymphdrainage angewendet?

Die Lymphdrainage kommt unter anderem zum Einsatz bei:

  • Verletzungen und Operationen, z. B. nach Kreuzbandriss, Meniskusverletzungen, Schulteroperationen oder dem Einsatz künstlicher Gelenke
  • Entzündlichen Erkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie primär chronischer Polyarthritis, Morbus Bechterew
  • Erkrankungen des Gefäßsystems, z. B. bei Phlebödemen
  • Nach bösartigen Tumorerkrankungen, beispielsweise nach Brustkrebsoperationen
  • Angeborenen oder erworbenen Ödemen
  • Arthrosen
  • Weichteilrheumatismus wie Epicondylitis (Tennisellenbogen), Karpaltunnelsyndrom, Achillodynie
  • Stressbedingten Beschwerden wie Tinnitus, Verstopfung

Wirkungsweise der Lymphdrainage

Durch die speziellen, sanften Grifftechniken wird der Lymphfluss angeregt und das Gewebe entlastet. Dadurch kann die Lymphdrainage:

  • Schwellungen und Gewebespannungen reduzieren
  • Schmerzen lindern
  • Die Beweglichkeit verbessern und eine frühere Rehabilitation unterstützen
  • Den Abtransport von Zelltrümmern und Entzündungsmediatoren beschleunigen
  • Die Mikrozirkulation und den Stoffwechsel fördern
  • Entspannend wirken, indem sie den Parasympathikus aktiviert

Die Behandlung wird individuell auf Ihre Beschwerden und Bedürfnisse abgestimmt und unterstützt den Körper dabei, Heilungsprozesse auf natürliche Weise zu fördern.